© Driver Hand Opening Glovebox Compartment Inside Car

Fahrzeugschein: Was tun bei Verlust, Diebstahl oder Beschädigung?

Die Graukarte, die derzeit als Zulassungsbescheinigung bezeichnet wird, ist das wichtigste Identifikationsdokument für ein Auto in Frankreich. Dieses wertvolle Dokument kann unter bestimmten Umständen verloren gehen, verlegt oder sogar gestohlen werden. In diesen Situationen hat die französische Regierung einige Maßnahmen geplant.

Verlust der Zulassungsbescheinigung: Fordern Sie ein Duplikat an

Das von der National Agency for Secure Titles ausgestellte Registrierungsdokument kann bei Verlust vervielfältigt werden. Einen Antrag kann der Halter des Fahrzeugs oder der Inhaber einer unterschriebenen Vollmacht stellen. Steht das Fahrzeug noch zum Verkauf oder zur Vermietung, muss der Leasinggeber den Wiederverkäufer so schnell wie möglich informieren, damit dieser das Austauschverfahren einleiten kann.

In allen Fällen müssen Sie das Verfahren vollständig online bei der nationalen Agentur für sichere Titel abschließen. Hier erfahren Sie, wie es geht um das Duplikat zu erhalten:

  • Füllen Sie das Cerfa-Formular Nr. 13753 aus und halten Sie den CPI bereit: Mit dieser vorläufigen Zulassungsbescheinigung können Sie einen ganzen Monat lang fahren, während Sie auf den endgültigen Ersatz warten.
  • Fordern Sie bei ANTS ein Duplikat an: Dem Antrag müssen Scans des Nachweises der technischen Inspektion und ein Ausweisdokument beigefügt sein.

Eine doppelte Registrierung kostet rund fünfzehn Euro, wenn der Autobesitzer den Vorgang selbst durchführt. Tatsächlich ist es möglich, einem Dritten ein Mandat zu erteilen, der sich um die Duplikatanfrage kümmert. Das spart Zeit und Verwaltungsaufwand. Die Bearbeitungszeit beträgt in jedem Fall 4 Wochen. Das Dokument wird in einem geschlossenen Umschlag per Post zugestellt.

Diebstahl des Fahrzeugscheins: Anzeige immer bei der Polizei erstatten

Stellt der Inhaber des Fahrzeugscheins fest, dass es sich tatsächlich um einen Diebstahl handelt, muss er den Vorfall bei der Polizei melden. Auch die Nationalgendarmerie kann seine Stellungnahme entgegennehmen. Die Wahl der Strafverfolgungsbehörde obliegt allein dem Erklärenden. Zur Unterstützung bei der Ausarbeitung des Antrags steht eine Online-Vorbeschwerde zur Verfügung. Allerdings kann die Polizei dem Beschwerdeführer auch das Vorbild nennen, dem sie folgen soll.

Sollte die Zulassungsbescheinigung im Ausland gestohlen worden sein, können die örtlichen Behörden informiert werden. In jedem Fall ist die Diebstahlserklärung für die Duplikatanfrage zwingend erforderlich. Tatsächlich bleibt der Prozess derselbe wie bei einem einfachen Verlust. Sie müssen immer die digitale Plattform der Nationalen Agentur für sichere Titel nutzen.

Meldet er den Diebstahl seiner Meldekarte nicht bei der Behörde, setzt sich der Inhaber dem Risiko eines Diebstahls aus. Das Dokument kann für den Verkauf jedes anderen Fahrzeugs derselben Marke und desselben Modells verwendet werden. Damit wird er in einen Fall der Urkundenfälschung und der Verwendung von Urkundenfälschung verwickelt, der mit einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und einer Geldstrafe von 30.000 Euro geahndet wird. Hinzu kommt der strafrechtliche Vorwurf der möglichen Beteiligung an einem Netzwerk zum Empfang gestohlener Autos.

Im Falle einer Beschädigung des Dokuments

Das von der Imprimerie Nationale herausgegebene Registrierungsdokument hat eine unbegrenzte Gültigkeitsdauer. Allerdings kann der Verschleiß diese Unterstützung stark beeinträchtigen. Der Inhaber kann dann bei der zuständigen Behörde ein Duplikat beantragen. Das Verfahren bleibt dasselbe wie beim Verlust des Dokuments. Sie müssen eine Anfrage online auf der ANTS-Website stellen. Mehrere offizielle Portale, darunter service-public.fr, bieten ebenfalls nützliche Links.

Es ist zu beachten, dass das Zulassungsdokument in gutem Zustand bleiben muss. Wenn die Behörden etwas anderes feststellen, droht dem Inhaber ein Bußgeld der 4. Klasse. Ein Autofahrer, der mit einem nahezu unleserlichen Dokument erwischt wird, kann mit einer Geldstrafe von 135 € belegt werden. Im besten Fall wird es eine Verbalisierung sein. Im schlimmsten Fall beträgt das Bußgeld 750 € mit Stilllegung des Fahrzeugs.

Das Fahren eines Autos ohne Zulassungsbescheinigung kann unter bestimmten Voraussetzungen geduldet werden:

  • Das Auto ist neu, aber der Fahrer hat eine Rechnung, eine Kfz-Versicherung und ein ordnungsgemäß ausgefülltes Cerfa 13750-Formular.
  • Der Fahrer verfügt über einen ICC, was bedeutet, dass ein Austauschverfahren im Gange ist.

Weitere nützliche Informationen zu Registrierungskarten

Es kommt manchmal vor, dass als verloren geltende Meldekarten wiedergefunden werden. Wenn bereits eine Anfrage an ANTS gestellt wurde, ist es nicht möglich, den laufenden Vorgang abzubrechen. Der Antragsteller erhält das von ihm gewünschte Duplikat. Selbstverständlich müsste er den von der Verwaltung für den Ersatz geforderten Betrag zahlen. Das gerade von der Polizei oder dem Inhaber selbst gefundene Dokument wird ungültig. Es muss zerstört werden.

Im Jahr 2009 wurde eine allgemeine Reform der Zulassungsbescheinigung eingeleitet. Inhaber von Dokumenten, die vor diesem Zeitraum ausgestellt wurden, sollten auf die neue Version der Zulassungsbescheinigung umsteigen. Sie enthält deutlich mehr Informationen als die Ausgabe vor April 2009. Dies bietet verschiedene Vorteile, insbesondere im Falle eines Weiterverkaufs des Autos oder seines freien Verkehrs im Schengen-Raum. Allerdings ist der neue Titel selbst in einigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nicht gültig.